Zillertal

Wasserretter probten Ernstfall

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Schwendau – Der jüngste Fall des ertrunkenen Fischers in der Gerlos zeigte wieder einmal, wie wichtig der rasche Einsatz der Wasserrettung i...

Schwendau –Der jüngste Fall des ertrunkenen Fischers in der Gerlos zeigte wieder einmal, wie wichtig der rasche Einsatz der Wasserrettung ist. Die Rettung aus dem Wasser will gelernt sein. Kürzlich trafen sich daher etwa 25 Mitglieder von den verschiedensten Einsatzstellen der Wasserrettung im gesamten Bundesgebiet von Tirol zur Landesübung in Schwendau. Dabei wurden unter anderem das schwebende Aussteigen aus einem Helikopter im Gelände sowie Tauflüge geübt.

Mit voller Wildwasserausrüstung haben die Wasserretter das Aufnehmen und Absetzen mittels Bergetau sowie das Anschwimmen eines Verunfallten durch einen kontrollierten Sprung von der Kufe des schwebenden Hubschraubers perfektioniert.

Zum Einsatz kam auch das Trennsystem „Quick Release“. Es ermöglicht einem Wildwasserretter, sich während des Fluges am Tau aus sicherer Höhe direkt beim Verunfallten auszuklinken. Die Hubschrauber-Mannschaft wird durch diese Methode nicht gefährdet. Das Trennsystem kann sowohl in fließendem wie auch stehendem Gewässer verwendet werden.

Nachdem es immer mehr Wildwassersportler und Canyoning-Begeisterte im Zillertal gibt, betonen die Wasserretter, wie wichtig diese Übungen für den Einsatzfall für sie sind. Zumal die Wasserrettung Zillertal in Mayr­hofen mit ihren 20 aktiven Mitgliedern für sämtliche Gewässer im gesamten Zillertal und den Seitentälern zuständig ist. (TT)