Finanz-Prozess gegen Paar in oö. „Voodoo-Affäre“ vertagt
Ried im Innkreis (APA) - Der Finanz-Prozess gegen ein Paar, das Abgaben in Höhe von 141.000 Euro hinterzogen haben soll, ist am Dienstag im ...
Ried im Innkreis (APA) - Der Finanz-Prozess gegen ein Paar, das Abgaben in Höhe von 141.000 Euro hinterzogen haben soll, ist am Dienstag im Landesgericht Ried im Innkreis vertagt worden. Es sollen noch weitere Zeugen gehört werden, hieß es. Die beiden hatten bereits wegen des „Voodoo-Zaubers“, mit dem sie rund 500.000 Euro verdient haben sollen, mit dem Gericht zu tun. Nun steht noch das Urteil im Finanzverfahren aus.
Die Öffentlichkeit wurde am Dienstag von dem Prozess ausgeschlossen. Dies hatte der Anwalt der Beschuldigten nach dem Finanzstrafgesetz beantragt. Der 69-jährige Ex-Mann der 59-jährigen Angeklagten war in einem aktuellen Gutachten für nicht verhandlungsfähig befunden worden und nicht zu dem Gerichtstermin erschienen.
Die beiden sollen von 2002 bis 2006 ihren Opfern vorgegaukelt haben, mit Zauberei u.a. bei unheilbaren Krankheiten, unerfülltem Partner- oder Kinderwunsch und finanziellen Nöten helfen zu können. Dabei hätten sie einen Schaden von rund 500.000 Euro angerichtet. Für ihr so verdientes Geld zahlten sie laut Anklage keine Steuern.
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