Anlegerprofile - AK: Banken haben bei Risikoabfrage zu viel Spielraum

Wien (APA) - Banken und Finanzdienstleister haben bei der Erstellung von Anlegerprofilen zu viel Spielraum, kritisiert die Arbeiterkammer. S...

Wien (APA) - Banken und Finanzdienstleister haben bei der Erstellung von Anlegerprofilen zu viel Spielraum, kritisiert die Arbeiterkammer. Speziell die Risikobereitschaft werde auf höchst unterschiedliche Weise abgefragt; die vielen Stufen und Skalen seien für Kleinanleger nicht nachvollziehbar. Die AK fordert daher die Finanzmarktaufsicht (FMA) auf, konkretere Inhalte für Anlegerprofile vorzugeben.

Auch die Anbieter sieht die Arbeiterkammer in der Pflicht. Sie sollten klare Begriffe verwenden und die Anlegerprofile am Beginn des Beratungsgesprächs gemeinsam mit den Kunden ausfüllen. „Leider zeigt sich in der Praxis oft, dass das Ausfüllen häufig am Ende der Beratung erfolgt und oft als Formsache abgetan wird“, so die AK am Dienstag in einer Aussendung. Im Gesetz sei das Risikoprofil zwar ein zentraler Begriff, aber genau definiert werde es nicht.

~ WEB http://www.arbeiterkammer.at ~ APA346 2015-08-18/14:56