Schweizer Hügli erzielte trotz Währungseinbußen mehr Gewinn

Steinach (APA/sda) - Der Ostschweizer Nahrungsmittelhersteller Hügli hat im ersten Halbjahr trotz Währungseinbußen den Umsatz gesteigert und...

Steinach (APA/sda) - Der Ostschweizer Nahrungsmittelhersteller Hügli hat im ersten Halbjahr trotz Währungseinbußen den Umsatz gesteigert und mehr verdient. Der Konzerngewinn stieg um 1,8 Prozent auf 11,9 Mio. Franken (11 Mio. Euro).

Da die Hügli-Gruppe gut vier Fünftel ihrer Umsätze in fremden Währungen realisiert, drückte die Franken-Aufwertung vom Jänner den Umsatz um 10,5 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Trotzdem resultierte unter dem Strich ein Umsatzplus von 1,1 Prozent auf 187 Mio. Franken.

Zum höheren Umsatz trugen die zugekauften Marken Eden und Granovita mit +6,5 Prozent bei. Daneben wuchsen die Umsätze organisch um 5,6 Prozent - trotz eines stagnierenden Lebensmittelmarkts in Europa, wie Hügli schreibt. Besonders gut entwickelte sich der Umsatz in Deutschland mit +10,1 Prozent.

Erfreulich liefen die Geschäfte auch beim Food Service in Osteuropa (Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn), während das Retailgeschäft rückläufig war. Obwohl Hügli seine Rohstoffe zum Teil im Euroraum einkauft, besteht noch immer ein Fremdwährungsüberhang, der aufs Ergebnis drückt.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 16,3 Mio. Franken. Die EBIT-Marge blieb mit 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr konstant. Für das ganze Jahr 2015 rechnet Hügli, bei einem angenommenen Währungseffekt von -10 Prozent, mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Vorjahr.