Kurden im Nordirak streiten über Zukunft von Präsident Barzani
Bagdad (APA/dpa) - Mit dem Ende der Amtszeit von Präsident Massoud Barzani ist in den kurdischen Autonomiegebieten des Nordiraks ein Streit ...
Bagdad (APA/dpa) - Mit dem Ende der Amtszeit von Präsident Massoud Barzani ist in den kurdischen Autonomiegebieten des Nordiraks ein Streit über die Zukunft des Politikers ausgebrochen. Während Barzanis Demokratische Partei Kurdistans (KDP) die Amtsperiode des 69-Jährigen verlängern will, fordern seine Gegner Neuwahlen.
Eine für Mittwoch geplante Sitzung des Parlaments kam nicht zustande, da zu wenige Abgeordnete anwesend waren, wie lokale Medien berichteten.
Die Kurden im Norden des Iraks sind im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ein wichtiger Partner der internationalen Gemeinschaft. Mehrere Länder unterstützen die kurdischen Peschmerga-Kämpfer mit Waffen und durch Ausbildung.
Barzani war 2005 zum ersten Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete gewählt worden. Vor zwei Jahren verlängerte das Parlament seine Amtszeit bis zum 20. August 2015.
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