Arbeitsmarkt

AMS fördert wieder Qualifizierungsverbünde

Innsbruck – Die Tourismusregion Ötztal wird der erste Impuls-Qualifizierungsverbund sein, der sich die Fördergelder aus dem noch vollen Topf...

Innsbruck –Die Tourismusregion Ötztal wird der erste Impuls-Qualifizierungsverbund sein, der sich die Fördergelder aus dem noch vollen Topf des Arbeitsmarktservice (AMS) abholt und für die Qualifizierungsförderung für Beschäftigte verwendet.

Bis letztes Jahr wurden die Qualifizierungsverbünde noch vom Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Das AMS hat sich entschlossen, das erfolgreiche Programm weiterzuführen und übernimmt nun die Finanzierung zur Gänze. Qualifizierung habe zu allen Zeiten, insbesondere aber in einer prekären Phase hoher Arbeitslosigkeit – wie dies gegenwärtig der Fall ist – einen hohen Stellenwert beim AMS Tirol, sagt Helmut Soukopf, der dort zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing ist. „Wir wollen nicht nur da sein, wenn Arbeitslosigkeit entsteht, sondern bereits im Vorfeld tätig werden.“

Über den Qualifizierungsverbund Ötztal, an dem mehrere Betriebe beteiligt sind, sollen Mitarbeiter in jenen Bereichen geschult werden, die die Betriebe für am dringlichsten erachten, z.B. in Sprachen oder im Umgang mit der EDV.

„Mit Qualifizierungsverbünden“, sagt Soukopf, „erhalten gering qualifizierte Mitarbeiter oder gerade auch Frauen die Chance auf eine höherwertige Tätigkeit oder einen höherwertigen Arbeitsplatz.“

Auskunft zum Förderprogramm gibt die P+K Unternehmensberatung GmbH in Innsbruck, die im Auftrag des AMS die Projektleitung übernommen hat: 05 05 65 00 oder office@pk-gmbh.at (maba)