Sport in Tirol

Elfmeter leitete nächsten Wattener Kantersieg ein

Der Wattener Marcel Schreter (unten) holte gegen Reichenaus Bernhard Mittermair den Elfer zum 1:0 heraus, den er selbst verwandelte. Nach seiner Auswechslung musste er in die Klinik, weil er Blut spuckte.
© Thomas Böhm

Mit einem 5:1-Derbyerfolg gegen die Reichenau besserte gestern die WSG Wattens ihre makellose Westliga-Bilanz vor 1300 Zuschauern auf.

Von Thomas Mair

Innsbruck –Beherzt wollte die Reichenau gestern Wattens, dem überlegenen Tabellenführer der Regionalliga West, Paroli bieten. 30 Minuten lang gelang das den Innsbruckern vor 1300 Zuschauern im Gernot-Langes-Stadion sehr gut. Der Knackpunkt zugunsten des Favoriten sollte aber in der 33. Minute folgen, als Marcel Schreter im Strafraum zu Fall gebracht wurde und der Ex-Wacker-Profi vom Elfmeterpunkt selbst zum 1:0 verwandelte. Bis zur Pause sollte es noch weitere dreimal einschlagen, weshalb mit dem 4:0 zur Pause das Spiel entschieden war. Mit dem schlussendlichen 5:1-Erfolg weisen die Wattener weiterhin eine makellose Saisonbilanz auf. „Die Reichenau hat uns am Beginn das Leben schwer gemacht, nach dem Elfmeter ging es aber Schlag auf Schlag“, resümierte Trainer Thomas Silberberger, der sich um Torschütze Schreter sorgte. Der 33-Jährige musste nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden. Nachdem er auf der Ersatzbank Blut spuckte, wurde er mit der Rettung in die Klinik gebracht.

In der UPC Tirol Liga feierte Hall gestern einen 1:0-Heimerfolg gegen Aufsteiger Wörgl. Die Löwen kämpften beherzt und steckten einen frühen Ausschluss gegen Tormann Matthias Rettenwander weg, insbesondere weil die Gäste den darauffolgenden Strafstoß nicht verwerten konnten. Florian Trebo gelang in Unterzahl das Goldtor.