Florida

Millionenschwerer Goldschatz: 300 Jahre alte Münzen gefunden

Dass die Münzen 300 Jahre auf dem Buckel haben, sieht man ihnen nicht an.
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Vor der Küste Floridas haben Schatzsucher mehr als 350 spanische Goldmünzen gefunden. Sie stammen aus dem Jahr 1715 – und sind 4,5 Millionen Dollar wert.

Miami – Schatzsucher haben vor der Küste Floridas erneut einen bedeutenden Fund gemacht. Mehr als 350 Goldmünzen aus dem 18. Jahrhundert seien Ende Juli geborgen worden, teilte der Schatzsucher Brent Brisben am Mittwoch (Ortszeit) auf Facebook mit. Sie hätten einen Wert von 4,5 Millionen Dollar (gut vier Millionen Euro).

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Bereits im Juni waren dort 50 Münzen im Wert von einer Million Dollar gefunden worden. Die Münzen stammen von einem Konvoi spanischer Handelsschiffe, die im Juli 1715 auf dem Weg von Havanna nach Spanien mit einer Ladung Juwelen und Münzen bei einem Hurrikan gesunken waren.

Unter den Münzen seien auch neun besonders seltene, die für den damaligen spanischen König Philipp V. angefertigt worden seien. Insgesamt sollen die elf Schiffe Schmuck und Gold in riesigen Mengen an Bord gehabt haben – die Rede ist von umgerechnet mehr als 350 Millionen Euro.

Nach US-Gesetz gehen 20 Prozent des Erlöses an den Bundesstaat Florida, weil die Münzen vor der dortigen Küste gefunden wurden. (APA/AFP/dpa, tt.com)