Compress Verlag - SPÖ lobt korrekte Arbeit

Wien (APA) - Die Wiener SPÖ hat an der Arbeit des Compress Verlags, den die Grünen nicht als Teil der Wien-Holding sehen wollen, nichts ausz...

Wien (APA) - Die Wiener SPÖ hat an der Arbeit des Compress Verlags, den die Grünen nicht als Teil der Wien-Holding sehen wollen, nichts auszusetzen. „Tatsache ist: Sowohl die Ausschreibung als auch der laufende Vertrag mit der Firma Compress wurden korrekt abgewickelt - die Leistungsbelege liegen in umfangreicher Form vor und sind auch den Wiener Grünen bekannt“, beteuerte SPÖ-Klubchef Rudolf Schicker.

„Tatsache ist auch, dass bei Ausschreibungen, wie zum Beispiel im Baubereich, der Auftraggeber niemals Einblick in die Bücher privater Auftragnehmer erhält“, versicherte der SP-Politiker. Auch die Grünen wüssten sicher nicht, wie hoch bei Straßenbauprojekten der Gewinn der jeweils ausführenden Firma ist, befand Schicker.

Das Städte-Netzwerk habe in den vergangenen Jahren wichtige Arbeit geleistet: So habe sich Wien beispielsweise im Vorfeld des Song Contests gemeinsam mit dem ORF in den Nachbarländern präsentiert: „Diese Events wurden medial und von den lokalen Entscheidungsträgern sehr positiv aufgenommen.“ Man habe sich auch wichtige kommunalpolitische und wirtschaftliche Netze aufgebaut.

Es sei schade, dass die Wiener Grünen diese Leistungen nicht anerkennen wollen, zeigte sich Schicker betrübt. Er erinnerte daran, dass auch Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) im Zuge der Fahrradkonferenz Velo-City auf die „hervorragenden Kontakte“ der Wiener Auslandsbüros zurückgegriffen habe. Nun seien 80 Arbeitsplätze gefährdet - obwohl die Arbeit im Rahmen der Holding mit umfassender Transparenz und Kontrollmöglichkeit verbunden sein würde.