Griechenland - Nowotny sieht „fast dramatischen Lernprozess“
Athen (APA) - Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny sieht in Griechenland „einen fast dramatischen Lernprozess in Bezug auf die griechische ...
Athen (APA) - Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny sieht in Griechenland „einen fast dramatischen Lernprozess in Bezug auf die griechische Regierung, so dass ich doch annehme, dass es hier ehrliche Bemühungen gibt“, das Sparpaket umzusetzen. Vorteilhaft, aber vielleicht nicht unabdingbar wäre die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte Nowotny dem ORF-“Morgenjournal“.
„Der IWF ist doch eine Institution, die sehr viel Wissen und Erfahrung in diesen Bereich einbringt. Es ist auch eine Institution, die zusätzliche Glaubwürdigkeit für die Kapitalmärkte verschafft, sodass es auf jeden Fall ein Vorteil ist, wenn er sich beteiligt. Ob es absolut notwendig ist, darüber kann man diskutieren. Aber es wäre auf jeden Fall günstig, wenn er dabei ist“, so Nowotny.
Eurogruppen-Koordinator Thomas Wieser wiederum verwies im ORF-“Morgenjournal“ darauf, dass der IWF das Hilfsprogramm für Griechenland „zwar nicht unterschrieben hat, aber an sämtlichen Verhandlungen beteiligt war“. Auch habe IWF-Chefin Christine Lagarde an der Eurogruppe vor einer Woche per Telekonferenz-Zuschaltung „quer durch die ganze Sitzung teilgenommen und die Ergebnisse mitgetragen“.
Von einer verstärkten Privatisierung erhofft Nowotny Wachstumsimpulse, „weil das bedeuten kann oder hoffentlich bedeuten wird, dass für wichtige Unternehmen die Möglichkeit besteht, Know-how, Expertise und auch Marktzugang aus dem übrigen Europa zu bekommen“.
~ WEB http://www.oenb.at/ ~ APA141 2015-08-21/10:43
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