Mazedonische Polizei setzte Tränengas gegen Flüchtlinge ein 2

Gevgelija/Genf (APA/Reuters) - Ein Team von Ärzte ohne Grenzen behandelte im Niemandsland zwischen Mazedonien und Griechenland am Freitag ze...

Gevgelija/Genf (APA/Reuters) - Ein Team von Ärzte ohne Grenzen behandelte im Niemandsland zwischen Mazedonien und Griechenland am Freitag zehn Flüchtlinge, die durch Blendgranaten verletzt worden seien. Schon nach der Abriegelung der Grenze am Vortag habe das Team mehr als 100 Flüchtlinge wegen Erkrankungen und Erschöpfung medizinisch versorgt, teilte die Gruppe mit, die auch Hilfsgüter an die Menschen verteilte.

Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) kritisierte die Grenzschließung. „Diese Flüchtlinge sind auf der Suche nach Schutz und dürfen davon nicht abgehalten werden“, sagte Sprecherin Melissa Fleming. Europa müsse eine Lösung finden und dürfe die überlasteten Länder Mazedonien und Serbien nicht allein lassen.

(Grafik 0964-15, Format 88 x 72 mm)

~ WEB http://www.unhcr.org ~ APA320 2015-08-21/14:16