Iran - USA laut Freitagsprediger weiter „Feind des Islam“

Teheran (APA) - Trotz des Atomabkommens mit dem Iran bleiben die USA nach den Worten des iranischen Freitagspredigers Mohammad Ali Movahedi ...

Teheran (APA) - Trotz des Atomabkommens mit dem Iran bleiben die USA nach den Worten des iranischen Freitagspredigers Mohammad Ali Movahedi Kermani weiter ein „Feind des Islam“. Während des traditionellen Freitagsgebets in Teheran wurden aus der Menge neben den üblichen Rufen „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ erstmals auch der Slogan „Tod für England“ laut, wie die Nachrichtenagentur AP meldete.

Am Donnerstag hatte das britische Außenministerium bestätigt, dass Außenminister Phillip Hammond in den nächsten Tagen in den Iran reisen werde. Ein Ministeriumsvertreter hatte zuvor erklärt, dass die britische Botschaft in Teheran wieder eröffnet werde. Diese war im November 2011 geschlossen worden, nachdem sie von islamistischen Demonstranten aus Wut über die Sanktionen gegen den Iran gestürmt worden war.

Bei der Freitagspredigt in Teheran ergriff auch der iranische Verteidigungsminister General Hossein Dehghan das Wort. Nach seinen Angaben produziert der Iran weiterhin Raketen mit unterschiedlicher Reichweite ungeachtet des am 14. Juli in Wien unterzeichneten Atomabkommens zwischen dem Iran und den 5+1 (UN-Vetomächte plus Deutschland).