Tennis

Federer souverän im Cincinnati-Halbfinale, Djokovic siegte mit Mühe

Roger Federer steht im Halbfinale und greift nach seinem siebten Cincinnati-Titel.
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Nach dem klaren 6:3,6:4 gegen Lopez bekommt es der Schweizer nun mit Murray zu tun, der einen Matchball abwehren musste.

Cincinnati – Roger Federer ist im Masters-1000-Tennis-Turnier in Cincinnati weiter ohne Satzverlust. Der Schweizer feierte am Freitag im Viertelfinale einen souveränen 6:3,6:4-Erfolg gegen den Spanier Feliciano Lopez und bekommt es im Kampf um den Finaleinzug mit dem Schotten Andy Murray zu tun. Die Nummer drei des Turniers setzte sich nach hartem Kampf gegen den Franzosen Richard Gasquet 4:6,6:1,6:4 durch.

Federer reichte jeweils ein Break zum Sieg, schon nach 62 Minuten verwertete er seinen ersten Matchball mit einem schönen Volley. „Ich bin sehr glücklich mit dem Match“, sagte der 34-Jährige. Lob gab es vom Verlierer. „Du bist ja nur so über den Platz geflogen“, sagte der Spanier beim Handshake am Netz. Federer musste im Turnierverlauf noch kein Break hinnehmen.

Zwei Siege fehlen auf siebten Titel

Auf die erfolgreiche Titelverteidigung sowie den siebenten Cincinnati-Titel fehlen dem Schweizer jetzt nur noch zwei Siege. Gegen Murray liegt Federer im Head-to-Head 13:11 voran, die jüngsten vier Aufeinandertreffen hat er allesamt gewonnen. Murray ist allerdings in guter Form, holte sich zuletzt in Montreal mit einem Finalsieg gegen Novak Djokovic den Titel. Ins Halbfinale schaffte er es allerdings erst nach der Abwehr eines Matchballs und zwei Stunden Spielzeit.

Das zweite Halbfinale bestritt der topgesetzte Serbe Novak Djokovic gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow. Doch Djokovic hat sich am Samstag beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati zu einem Dreisatz-Erfolg gegen den Qualifikanten Dolgopolow gemüht. Dem Ukrainer (ATP-66.) fehlten bei 6:4,6:6 und 5:4-Führung im Tiebreak nur noch zwei Punkte zum Sieg und zum Finaleinzug. Doch die Nummer eins der Tenniswelt gewann nach knapp 2:20 Stunden noch mit 4:6,7:6(5),6:2.

Djokovic trifft im Endspiel entweder auf den sechsfachen Sieger Roger Federer (Schweiz) oder den Briten Andy Murray, gegen den er zuletzt in Montreal im Finale verloren hatte.

Serena Williams mühte sich gegen Ivanovic

Im Damen-Bewerb machte Serena Williams den nächsten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung. Die US-Amerikanerin hatte mit der Serbin Ana Ivanovic beim 3:6,6:4,6:2-Erfolg aber große Mühe. Nächste Gegnerin der Weltranglistenersten ist die Ukrainerin Elina Switolina nach einem 6:4,2:6,6:0-Sieg gegen die Tschechin Lucie Safarova. Im zweiten Halbfinale bekommt es die auf Position drei eingestufte Simona Halep mit der Serbin Jelena Jankovic zu tun. (APA)