Osttirolerin Mair nach Unfall verletzt, aber nicht in Lebensgefahr
Knochenbrüche und Prellungen: Nach einem Trainingsunfall musste Laufsport-Hoffnung Susanne Mair im Krankenhaus Lienz operiert werden.
Lienz – Susanne Mair (Union Raika Lienz) wurde am Freitag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die Asslingerin, die sich am Ende ihres Trainings auf der Pustertaler Höhenstraße auf dem Nachhauseweg befand, wurde vom Mähwerk eines Unimogs des Baubezirksamts Lienz erfasst und an beiden Beinen schwer verletzt.
Verletzungen weniger schwer als ursprünglich gemeldet
Mair wurde im BKH Lienz operiert und liegt derzeit auf der Intensivstation des Krankenhauses. Wie der Tiroler Leichtathletik-Verband am Samstag Nachmittag bekannt gab, erwiesen sich die Verletzungen „weniger schwer als ursprünglich gemeldet“. Mair habe Prellungen erlitten sowie Knochenbrüche im Fuß. Es bestehe laut Auskunft des Krankenhauses keine Lebensgefahr. Der Aufenthalt in der Intensivstation diene vor allem der optimalen Schmerztherapie.
Favoritin bei Halbmarathon-Staatsmeisterschaft
Die 21-Jährige gilt als eine der größten Hoffnungen in der österreichischen Berglauf- und Langstreckenszene. Zuletzt errang die im Olympiazentrum Innsbruck trainierende Athletin bei der Berglauf-EM in Madeira mit der österreichischen Nationalmannschaft eine Silbermedaille. Neben ihren Lauferfolgen feierte Mair in den letzten Wintern auch Erfolge im Skibergsteigen.
Für die am Sonntag in Kärnten stattfindenden Halbmarathon-Staatsmeisterschaften galt Mair, die im Vorjahr den österreichischen U23 Rekord verbesserte, als eine der großen Favoritinnen. (TT.com)
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