Poroschenko - Militärbedrohung durch Russland noch Jahrzehnte
Kiew (APA/Reuters) - Die militärische Bedrohung durch Russland wird nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über Jahr...
Kiew (APA/Reuters) - Die militärische Bedrohung durch Russland wird nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über Jahrzehnte anhalten. In naher Zukunft werde sich nichts an der jetzigen Situation ändern: Auch künftige Generationen müssten Wehrdienst leisten, sagte Poroschenko am Samstag bei einer Militärparade in der Region Charkiw im Osten des Landes.
Am Montag trifft er in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Francois Hollande. Sie wollen Russland dazu bewegen, Einfluss auf die Separatisten zu nehmen, damit der Waffenstillstand eingehalten wird. Zuletzt waren die Kämpfe immer wieder aufgeflammt.
Poroschenko äußerte sich besorgt, dass es in den kommenden Tagen zu einer „größeren Eskalation“ bei Angriffen prorussischer Rebellen auf die ukrainischen Streitkräfte kommen könnte. Seit Beginn des Konflikts vor mehr als einem Jahr sind mehr als 6.500 Menschen getötet worden. Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die Regierung in Moskau die Rebellen mit Soldaten und Waffen unterstützt.
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