Neues Wohnen in Flirsch, Ende für „Südtiroler“
Die Südtiroler Siedlung im 950 Einwohner zählenden Dorf Flirsch ist endgültig Geschichte.
Flirsch –In den 40er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden, ab 2011 abgetragen und jetzt durch eine moderne Anlage mit insgesamt 32 Wohnungen ersetzt: Die Südtiroler Siedlung im 950 Einwohner zählenden Dorf Flirsch ist endgültig Geschichte.
Nachdem die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Neue Heimat Tirol (NHT) die erste Bauetappe mit elf Wohnungen im Juli 2013 fertig gestellt hatte, ist seit voriger Woche auch die zweite Etappe mit 21 Wohneinheiten vollendet.
Am Freitag konnte die NHT zur feierlichen Schlüsselübergabe einladen – im Beisein von Bürgermeister Roland Wechner, LR Bernhard Tilg, NHT-Projektleiter Engelbert Spiß sowie den Mietern, einige davon hatten in den alten Südtiroler Häusern gewohnt.
„In 20 Monaten Bauzeit ist hier ein Passivhaus mit Komfortlüftung, Terrassen bzw. Balkonen in den Obergeschoßen entstanden“, erläuterte Projektleiter Spiß. Es sind vier Zweizimmer-, 14 Dreizimmer- und drei Vierzimmerwohnungen mit einer Gesamtfläche von 2300 Quadratmetern. Zu den Parterrewohnungen gehört noch ein Stück Garten dazu.
In der Tiefgarage stehen den Mietern 27 Parkplätze sowie fünf Besucherstellplätze zur Verfügung. Die Wohnungen sind von der Tiefgarage aus mit einem Lift barrierefrei erreichbar. Das Thema Heizen haben die Planer vom Architekturbüro Vogl-Fernheim mit einer zentralen Pelletsanlage gelöst.
Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt lagen bei 3,9 Mio. Euro, womit die durchschnittliche Wohnungsmiete rund 8,30 Euro pro Quadratmeter beträgt. (TT, hwe)
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