Regionalliga West

Lungenriss: Wattens sorgt sich um Stürmerstar Schreter

Wattens-Neuzugang Marcel Schreter (r.) musste beim 5:1-Sieg gegen die Reichenau (Bernhard Mittermair) einiges einstecken. Mit einem Lungenriss wurde er in die Klinik eingeliefert.
© Thomas Boehm / TT

Die Wacker Amateure (2:1), Kufstein (5:1) und Schwaz (2:1) feierten wichtige Heimerfolge. Kitzbühel unterlag nach Aufholjagd 2:3.

Von Thomas Mair

Innsbruck – Der Jubel der Wattener über den 5:1-Westliga-Derbysieg gegen die Reichenau ebbte am Freitagabend schnell ab. Die Sorge um Marcel Schreter, der nach seiner Auswechslung auf der Bank Blut spuckte, schockte die Grün-Weißen. Der 33-jährige Publikumsliebling wurde mit der Rettung in die Klinik eingeliefert, wo ein Lungenriss diagnostiziert wurde. „Ich hatte einen zwei Zentimeter langen Riss in der Lunge und Glück, dass noch keine Luft in den Bauchraum gelangte“, erklärte Schreter, der nach einer Nacht im Krankenhaus wieder nach Hause entlassen wurde. Ihm wurde allerdings eine Woche absolute Ruhe und Sportverbot verordnet, damit die Wunde heilen kann.

Auf dem grünen Rasen kämpften gestern die verbliebenen Tiroler Westligisten um wertvolle Punkte. Drei ganz wichtige eroberten dabei die Wacker Amateure, die bis zur 83. Minute 0:1 in Rückstand lagen. Mit Georg Reisberger und Lucas Peintner sorgten zwei Joker für die Trendwende und den 2:1-Heimerfolg.

Mit demselben Ergebnis feierte Schwaz gegen Bregenz den dritten Heim­erfolg. Ein Stein vom Herzen fiel indes den Kufsteinern, die mit einem 5:1 gegen Eugendorf den ersten Dreier der Saison einfuhren. Pech hatte Kitzbühel, das in Dornbirn ein 0:2 egalisierte, um in der 93. Minute das 2:3 zu kassieren.