Neue Spekulationen über Präsidentschaftsbewerbung Bidens
Washington/Mobile (Alabama) (APA/dpa) - Ein heimliches Treffen in Washington hat neue Spekulationen über einen möglichen Einstieg von US-Viz...
Washington/Mobile (Alabama) (APA/dpa) - Ein heimliches Treffen in Washington hat neue Spekulationen über einen möglichen Einstieg von US-Vizepräsident Joe Biden in den Präsidentschaftswahlkampf ausgelöst. Der Demokrat kam mit der Senatorin Elizabeth Warren zusammen, die sich immer stärker zu einer Ikone der Liberalen entwickelt. US-Medien spekulierten, dass Biden seine Wahlchancen sondieren wollte.
Viele Liberale sind unglücklich über die Bewerbung von Ex-Außenministerin Hillary Clinton und wollen, dass Biden oder Warren in den Ring steigen. Die Senatorin hat das aber kategorisch abgelehnt. Dagegen heißt es, dass Biden ernsthaft darüber nachdenkt, Clinton die demokratische Präsidentschaftskandidatur streitig zu machen.
Die Ex-First Lady verliert laut Umfragen an Popularität. Dass sie als Außenministerin ihren privaten E-Mail-Server für dienstliche Korrespondenz benutzte, hat sich zu einer Affäre ausgeweitet, die sie bisher nicht abschütteln konnte. Bei vielen Wählern hat sich der Eindruck manifestiert, dass sie nicht vertrauenswürdig sei.
Im breiten republikanischen Bewerberfeld steigt unterdessen der Stern von Donald Trump weiter. Nach einer neuen Umfrage glauben 57 Prozent der Republikaner jetzt, dass der Immobilienmogul 2016 als Kandidat ihrer Partei ins Rennen um das Weiße Haus gehen wird.
Bei einer Veranstaltung am Freitagabend (Ortszeit) in einem Footballstadion in Mobile (Alabama) versprach Trump erneut, Amerika „groß“ und „reich“ zu machen. Er sprach unter dem Jubel von schätzungsweise mehr als 20 000 Teilnehmern. Es war somit Trumps bisher größte Wahlveranstaltung, aber die Zuschauerzahl blieb hinter den 45.000 zurück, von denen sein Team im Vorfeld gesprochen hatte.
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