So gut wie noch nie: ÖFB-Team in Weltrangliste bereits auf Platz 13

Die ÖFB-Elf machte in der September-Ausgabe einen Rang gut und liegt nur noch 16 Zähler hinter den Niederlanden auf Platz 13.

Das Nationalteam setzt seinen Höhenflug in der Weltrangliste ungebremst fort.
© Gepa

Wien – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft klettert in der Weltrangliste weiter nach oben. Die ÖFB-Auswahl liegt in der am Donnerstag erschienenen September-Ausgabe bereits auf Platz 13 und ist damit so gut wie noch nie zuvor klassiert. ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs und Co. machten einen Rang gut und liegen mit 1.038 Punkten nur noch knapp hinter dem zwölfplatzierten WM-Dritten Niederlande (1.054).

Auf die Top Ten fehlen der Koller-Truppe 105 Zähler, den zehnten Platz belegt aktuell England. Dorthin zu kommen ist das große Ziel. „Wir haben sicher das Potenzial für eine Top-Ten-Nation, und ich würde lügen, wenn wir dort nicht hinwollen“, hatte ÖFB-Star David Alaba schon am Mittwoch erklärt.

© APA

Die nächste Chance zu punkten haben die Österreicher am Samstag, wenn die EM-Qualifikation mit dem Heimspiel gegen die Republik Moldau, die sich auf Rang 124 verbessern konnte, im Wiener Ernst-Happel-Stadion fortgesetzt wird. Da wird der sechste Pflichtspielsieg in Serie angepeilt. Sollte es dazu kommen und Russland im Duell mit Schweden Punkte liegen lassen, hätte die Koller-Truppe ihr EM-Ticket vorzeitig in der Tasche. Am kommenden Dienstag folgt das Gastspiel bei Schweden in Solna.

Relativ gelassen haben Österreichs Teamspieler auf das neue Allzeit-Hoch in der FIFA-Weltrangliste reagiert. So meinte etwa Julian Baumgartlinger: „Ich gebe nicht allzu viel drauf.“ Auch Zlatko Junuzovic wollte den Vorstoß auf Platz 13 nicht überbewerten.“Ich kann der Weltrangliste nicht viel abgewinnen. Es ist schön, dass wir nach vorne kommen, aber ob wir 13., 15. oder 18. sind, spielt im Moment keine Rolle. Wir müssen uns auf die EM-Qualifikation konzentrieren“, erklärte der Mittelfeldspieler.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Allgemein gab es im weiter von Argentinien angeführten Ranking wenig Veränderungen. In den Top Ten tauschte lediglich Chile, das nun neuer Achter ist, mit England die Plätze. Von Österreichs EM-Quali-Gegnern konnte sich neben Moldau (von 127 auf 124) auch Schweden (von 37 auf 36) leicht verbessern. Russland (von 31 auf 32) und Liechtenstein (von 147 auf 150) mussten einen kleinen Rückfall hinnehmen. Die nächste Rangliste erscheint am 1. Oktober. (APA)


Kommentieren


Schlagworte