Flüchtlinge - 1.900 Menschen verbrachten Nacht in der Steiermark

Graz (APA) - In den Notunterkünften in der Steiermark haben rund 1.900 Personen die Nacht auf Montag verbracht. 81 Personen haben in den ver...

Graz (APA) - In den Notunterkünften in der Steiermark haben rund 1.900 Personen die Nacht auf Montag verbracht. 81 Personen haben in den vergangenen 24 Stunden einen Asylantrag gestellt, teilte die Landespolizeidirektion am Montag mit. Hinweise auf kurzfristig größere Menschenansammlungen an der slowenisch-österreichischen Grenze gebe es momentan nicht.

Montagvormittag gab es in allen drei Notunterkünften in der Steiermark räumliche Kapazitäten. Die Unterkunft in Graz-Webling, das frühere Einkaufszentrum Euroshopping, und die ehemalige Bellaflora-Halle in Feldkirchen südlich der Landeshauptstadt hätten sich zum Wochenende halb geleert, hieß es vonseiten des Roten Kreuzes. Die Halle in Unterpremstätten im Bezirk Graz-Umgebung sei zu zwei Dritteln ausgelastet, so Wolfgang Krenn vom Arbeitersamariterbund zur APA.

„Am Wochenende hat ein ständiges Kommen und Gehen geherrscht“, schilderte August Bäck vom Roten Kreuz auf Anfrage der APA. Die Halle in Graz-Webling könnte bis zu 1.000 Personen kurzfristigen Platz bieten, eine weitere in Feldkirchen weiteren 400 Menschen. Beide seien Montagfrüh etwa halb belegt gewesen. Die Situation sei „überschaubar“.

Die Steiermarkhalle in Unterpremstätten bot Montagfrüh Kapazitäten für rund 250 Menschen, erklärte Wolfgang Krenn vom Arbeitersamariterbund der APA. Hier waren Sonntagnachmittag noch 700 Menschen betreut worden. „Rund 40 bis 50“ hätten einen Asylantrag gestellt, so der Sprecher des Arbeitersamariterbundes.

Hinweise, dass in Kürze größere Flüchtlingsgruppen einen Übertritt über die slowenisch-österreichische Grenze beabsichtigen, gebe es vorerst nicht. Die Situation könne sich jedoch kurzfristig ändern, hieß es vonseiten der Landespolizeidirektion Steiermark.