Kosovos Opposition mobilisiert gegen Brüsseler Vereinbarungen
Prishtina (Pristina) (APA) - Drei führende kosovarische Oppositionsparteien mobilisieren nun ihre Landsleute gegen die zwischen Belgrad und ...
Prishtina (Pristina) (APA) - Drei führende kosovarische Oppositionsparteien mobilisieren nun ihre Landsleute gegen die zwischen Belgrad und Prishtina in Brüssel erzielten Vereinbarungen. Konkret geht es um die Vereinbarung über die Bildung der Gemeinschaft der serbischen Gemeinden. Strittig für die Opposition ist auch das Ende August zwischen Podgorica und Prishtina in Wien unterzeichnete Grenzabkommen.
Die am letzten Freitag von der nationalistischen Bewegung „Vetevendosje“ (Selbstbestimmung), der Allianz für die Zukunft (AAK) und der „Nisma“ (Initiative) gestartete Petition wurde bis Montag laut Medienberichten in Prishtina von mehr als 41.000 Bürgern unterzeichnet. Die Petition soll die Bürger des Kosovos zur Teilnahme an den von der Opposition derzeit vorbereiteten Protesten bewegen. Diese sollen nach Ansicht der Opposition die Regierung des Premiers Isa Mustafa zum Sturz bringen. Einen genauen Termin für die Proteste gibt es soweit aber nicht.
Die Ministerpräsidenten Serbiens und des Kosovo, Aleksandar Vucic und Mustafa, hatten bei ihrem jüngsten, EU-geführten Treffen am 25. August in Brüssel strittige Fragen im Hinblick auf die seit langem erwartete Bildung der Gemeinschaft der serbischen Gemeinden, einer Art Autonomie der Kosovo-Serben, gelöst.