Wallnöfer: Barwertvorteil ist keinesfalls geschrumpft
Innsbruck – Im Zusammenhang mit den Cross-Border-Verträgen des Landesenergieversorgers Tiwag stellte der Vorstandschef Bruno Wallnöfer geste...
Innsbruck –Im Zusammenhang mit den Cross-Border-Verträgen des Landesenergieversorgers Tiwag stellte der Vorstandschef Bruno Wallnöfer gestern fest, dass der Netto-Barwertvorteil nach Auflösung einzelner Transaktionen nicht von 194 Mio. Euro auf 69,2 Mio. Euro geschrumpft sei. Vielmehr sei das Gegenteil der Fall, betont Wallnöfer. Nach Abschluss der Cross-Border-Verträge mit den US-Trust habe die Tiwag aus den steuerlichen Vorteilen der Investoren einen Barwertvorteil von umgerechnet 201 Mio. Euro erhalten. Dieser Betrag konnte aufgrund der Rückmietverträge von mehr als 30 Jahren vorerst nicht als fixer Ertrag verbucht werden. „Aber jährlich wurden rund sechs Millionen Euro der Gewinn- und Verlustrechnung, also dem Finanzertrag, zugerechnet, weil sich ja die Laufzeit verringert hat.“
Durch ein erfolgreiches Bewirtschaftungsmanagement ist es laut Wallnöfer auch gelungen, vor zwei Jahren ein großes Paket von Cross-Border-Geschäften aufzulösen. Rund 100 Mio. Euro an Netto-Barwertvorteil habe die Tiwag damit ebenfalls abhaken können. „Mittlerweile konnten abzüglich der Aufwendungen, der Depotabsicherungen und der Abschlagszahlungen zwei Drittel des seinerzeitigen Barwertvorteils endgültig verbucht werden.“ Wallnöfer verweist darauf, dass die Tiwag im Gegensatz zu anderen Unternehmen trotz der Finanzkrise bei Cross-Border bisher äußert positiv ausgestiegen sei. (pn)