Kürzere Blockabfertigungen sind Ziel
Schlitters – Die Verkehrssicherheit soll erhöht, die Blockabfertigungszeiten sollen verringert werden. Das ist das Ziel der umfangreichen Sa...
Schlitters –Die Verkehrssicherheit soll erhöht, die Blockabfertigungszeiten sollen verringert werden. Das ist das Ziel der umfangreichen Sanierungsarbeiten, die noch bis zum 30. Oktober im Brettfalltunnel stattfinden. Der Tunnel ist daher talauswärts gesperrt.
„Die reflektierende Beschichtung der Tunnelwände ist in dem viel frequentierten, 1340 Meter langen Tunnel sehr belastet“, informiert Martin Außerlechner von der Abteilung Verkehr und Straße in der Landesbaudirektion. Die Beschichtung samt Untergrundbelag werde daher bei den beiden Tunnelportalen auf vier Meter Höhe und bis zu 40 Meter Länge abgetragen und beides komplett erneuert. Dasselbe passiere in der Mitte des Tunnels bei den Pannenbuchten.
Außerlechner spricht in diesem Zusammenhang von einer sicherheitstechnischen Ausrüstung, zu der neben Lüftung, Fluchtwegen und Notausgängen eben auch Licht bzw. Ausleuchtung zähle. „Der Tunnel zählt zu jenen 25 Tunnelanlagen in Tirol, die videoüberwacht und an die Leitstelle Tirol angeschlossen sind. Von hier aus wird händisch gesteuert, wann Blockabfertigungen erfolgen“, erklärt Außerlechner. Die kameratechnische Überwachung des Tunnels soll jetzt ausgedehnt werden: im Norden bis zur Innbrücke, im Süden bis Höhe Zillertaler Trachtenwelt in Schlitters. „Wir erwarten uns, dadurch die Zeiten der Blockabfertigungen verringern zu können“, informiert Außerlechner. Zudem werden Rohrnetze für Glasfaserkabel im Tunnel gelegt. Man habe für die Arbeiten die laut Verkehrsdaten ruhigste Zeit im Jahr gewählt. Kosten für die Maßnahmen: 450.000 Euro. (ad)