Flüchtlinge - Rund 200 in Notunterkünften in Tirol

Innsbruck/Kufstein (APA) - In Tirol haben sich am Montag laut Angaben des Landes rund 200 Flüchtlinge in den Notunterkünften in Innsbruck un...

Innsbruck/Kufstein (APA) - In Tirol haben sich am Montag laut Angaben des Landes rund 200 Flüchtlinge in den Notunterkünften in Innsbruck und Kufstein befunden. Die Schutzsuchenden aus den Notquartieren sollen „so schnell es geht in Einrichtungen der Tiroler Sozialen Dienste (TSD) übersiedelt werden. Zudem wurden uns Busse aus Ostösterreich angekündigt“, sagte Soziallandesrätin Christine Baur (Grüne) der APA.

Montagnachmittag soll es einen runden Tisch geben, erklärte Baur. Dieser sei aber nicht aktuell einberufen worden, sondern wurde schon länger installiert. Der Runde Tisch diene der Abstimmung zwischen den einzelnen Ressorts sowie zwischen Land und Gemeinden.

Das Notquartier in Innsbruck sei bereits voll ausgelastet. In Kufstein stünden derzeit noch rund 240 Plätze zur Verfügung, hieß es. Am vergangenen Freitag war der Aufbau zweier Großzelte in Kufstein fertiggestellt worden. In Bahnhofsnähe stünden Unterkunftsmöglichkeiten für insgesamt rund 500 Flüchtlinge zur Verfügung, hieß es danach. Die Betreuung der Menschen soll das Rote Kreuz und der Arbeitersamariterbund übernehmen.

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Tirol 22 Flüchtlinge in internationalen Reisezügen aufgegriffen. Lediglich drei stellten einen Asylantrag, 19 wurden wieder nach Italien gebracht, hieß es von der Polizei.