Verhandlungen zur Beilegung der Regierungskrise in Nordirland
Belfast (APA/dpa) - In Nordirland haben am Montag Gespräche zur Beilegung der seit Wochen dauernden Regierungskrise stattgefunden. Erstmals ...
Belfast (APA/dpa) - In Nordirland haben am Montag Gespräche zur Beilegung der seit Wochen dauernden Regierungskrise stattgefunden. Erstmals nach dem Rücktritt mehrerer Minister aus dem pro-britischen Lager trafen sich Vertreter aller fünf Regierungsparteien sowie Großbritanniens und Irlands zu Verhandlungen.
Theresa Villiers, britische Ministerin für Nordirland, ermahnte die Beteiligten vor dem Treffen, die „Gelegenheit, eine strahlendere, sicherere Zukunft für Nordirland zu schaffen“, nicht zu verschenken. Martin McGuinnes, stellvertretender Ministerpräsident und Mitglied der pro-irischen Partei Sinn Fein, sagte: „Alle Teilnehmer der Verhandlungen müssen einen Geist der Großzügigkeit annehmen.“
Vor zwei Wochen waren die Regierungsgeschäfte in Nordirland zum Erliegen gekommen als Ministerpräsident Peter Robinson von der pro-britischen Democratic Unionist Party (DUP), gemeinsam mit drei weiteren Ministern zurücktrat. Hintergrund sind ein Streit über das angeblich Fortbestehen der in Großbritannien als Terrororganisation eingestuften IRA (Irisch Republikanische Armee), aber auch Uneinigkeiten über das Budget.