Skispringen: Sommer-GP Hinzenbach „trotzdem“ mit gesamter Weltelite

Hinzenbach (APA) - Wenn der Sommer Grand Prix am kommenden Wochenende in Hinzenbach in Oberösterreich seine letzte Station macht, ist „trotz...

Hinzenbach (APA) - Wenn der Sommer Grand Prix am kommenden Wochenende in Hinzenbach in Oberösterreich seine letzte Station macht, ist „trotzdem“ die gesamte Weltelite dabei, freut sich der Obmann des veranstaltenden Vereines Bernhard Zauner. Für ÖSV-Sportdirektor Hans Pum ist das Springen ein „wichtiger Bewerb“ in mehrfacher Hinsicht. Das erklärten beide in einer Pressekonferenz am Dienstag in Linz.

Pum betonte, Hinzenbach sei der einzige Heimbewerb, der letzte vor den Wintervorbereitungen und dem Start in die Saison mit der Skiflug-WM am Kulm als Höhepunkt. Erfreulich sei, dass sich Hinzenbach international als Austragungsort etablieren konnte und auch vonseiten der FIS das Vertrauen besteht, so dass zum fünften Mal ein Bewerb des Sommer GP dorthin vergeben wurde.

Der ÖSV tritt mit zwölf Athleten, darunter Stefan Kraft, Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler sowie den UVB-Hinzenbach-Athleten Michael Hayböck, Thomas Diethart und Markus Schiffner, an. Bei Pum herrscht Zuversicht. „Wir wissen von den Ergebnissen, dass die Schanze unseren Burschen liegt.“ Sie haben laut Pum eine intensive Vorbereitung hinter sich, sowohl körperlich als auch beim Material.

Zauner hatte sich zwar gefreut, dass das Finale an Hinzenbach vergeben wurde, war sich aber nicht sicher, ob das gut für die Teilnehmerzahl sei. Denn es handle sich um eine kleine Schanze, die schwierig zu springen sei. Außerdem sei der Sommer GP weitgehend entschieden - der Japaner Kento Sakuyama steht bereits als Gesamtsieger fest. Dennoch sei die gesamte Weltelite dabei. Rund 70 Springer aus 15 Nationen haben genannt.

Michael Hayböck, der direkt vom Training zur Pressekonferenz gekommen war, schloss an Sportlandesrat Michael Strugl (ÖVP) an, der zum Wettbewerb kommen will und im Hinblick auf die Landtagswahl am Sonntag gesagt hatte: „Ich hoffe, dass beides gut ausgeht“.

Hayböck meinte: Ich hoffe, dass die Menschen aus den Wahlkabinen finden und nach Hinzenbach kommen“ und: „Ich werde angreifen“. Es gehe ihm momentan „sehr, sehr gut“ beim Springen. Er sei im Frühjahr gut in Form gewesen. Doch dann sei er außer Form geraten. Es hätten sich Fehler eingeschlichen, konkret dabei, wohin der Absprung geht: zu weit nach vorne gerichtet wird dann eine Umkehrbewegung eingebaut, das sei nicht so leicht zu korrigieren. Sein Ziele für die anstehende Saison sind die Vierschanzen-Tournee - die er zuletzt als Zweiter hinter Kraft beendete - und danach die Skiflug WM am Kulm.