Abbas warnt wegen Spannungen um Al-Aksa-Moschee vor neuer „Intifada“

Paris (APA/AFP) - Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) hat nach den Zusammenstößen nahe der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem vor ein...

Paris (APA/AFP) - Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) hat nach den Zusammenstößen nahe der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem vor einer neuen „Intifada“ gewarnt. „Was passiert ist extrem gefährlich“, sagte Abbas am Dienstag bei einem Treffen mit Frankreichs Staatschef Francois Hollande in Paris.

Es drohten „Chaos“ und eine neue „Intifada, die wir nicht wollen“. Hollande rief zur „Ruhe“ und zum „Respekt“ der geltenden Regeln zum Tempelberg auf.

In der vergangenen Woche war es am Tempelberg von Jerusalem, auf dem die Al-Aksa-Moschee und der islamische Felsendom stehen, zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Armee- und Polizeikräften gekommen. Im Vorfeld des jüdischen Yom-Kippur-Feiertags am Mittwoch und des islamischen Opferfests (Aid al-Adha) von Mittwochabend bis Sonntag ist die Lage dort sehr angespannt.

Das Judentum verehrt den Tempelberg als seinen allerheiligsten Ort, für die Muslime ist er das drittwichtigste Heiligtum (Haram al-Sharif) nach Mekka und Medina.