Bluttat in Mühlbachl: U-Haft über Verdächtigen verlängert
Der 25-jährige Tatverdächtige sitzt seit 21. Dezember wegen dringenden Tatverdachts in U-Haft und ist nicht geständig.
Innsbruck, Mühlbachl – Der Verdächtige im Fall eines im vergangenen Dezember in seinem Haus in Mühlbachl im Wipptal erstochenen 39-jährigen Tirolers bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Diese wurde bei einer Haftprüfung am Dienstag um weitere zwei Monate verlängert, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 25-Jährige sitzt seit 21. Dezember wegen dringenden Tatverdachts in U-Haft.
Der Tatverdächtige sei weiterhin nicht geständig, sagte der Sprecher der Innsbrucker Anklagebehörde, Hansjörg Mayr. Wann mit einer möglichen Anklage zu rechnen ist, sei derzeit nicht abzusehen.
Bei dem Mann soll es sich um einen flüchtigen Bekannten des Erstochenen handeln. Er wurde am 18. Dezember des vergangenen Jahres festgenommen und soll sich zum Tatzeitpunkt im Haus des Opfers befunden haben.
Eine nahe Verwandte hatte den 39-Jährigen, der alleine in dem Haus wohnte, am 16. Dezember blutüberströmt im Wohnzimmer liegend gefunden. Die Frau, die einen Schlüssel zu dem Haus besaß, wollte nach dem Rechten sehen, da das Opfer entgegen seinen Gewohnheiten in der Früh nicht erreichbar war. Wie die Obduktion ergab, wies die Leiche mehrere heftig geführte Stichverletzungen im Oberkörper auf. (APA)