88. Oscars: Frankreich schickt „Mustang“ ins Rennen um Auslands-Oscar
Hollywood (APA/AFP/dpa) - Ein Altmeister und eine Debütantin starten in das Rennen um den Auslands-Oscar: Frankreich schickt das Spielfilmde...
Hollywood (APA/AFP/dpa) - Ein Altmeister und eine Debütantin starten in das Rennen um den Auslands-Oscar: Frankreich schickt das Spielfilmdebüt „Mustang“ der franko-türkischen Regisseurin Deniz Gamze Ergüven in den Wettbewerb um den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film, Polen will mit „11 minutes“ des polnischen Filmemachers Jerzy Skolimowski an den Erfolg von „Ida“ anknüpfen.
Ergüven schildert in ihrem von der Kritik gefeierten Film die Geschichte von fünf Schwestern in einem Dorf im Norden der Türkei als leidenschaftliches Plädoyer für die Freude am Leben. Während „Mustang“ bei den Filmfestspielen in Cannes vorgestellt wurde, feierte „11 minutes“ seine Premiere wenige Monate später im Wettbewerb um den Goldenen Löwen in Venedig. Skolimowski (Essential Killing“) verwebt in „11 minutes“ die Geschichte verschiedener Charaktere im Zeitraum von nur elf Minuten an einem Tag in Warschau. Polen hatte dieses Jahr mit Pawel Pawlikowskis Schwarz-Weiß-Drama „Ida“ erstmals den Auslands-Oscar gewonnen.
Für Österreich ist Anfang September der Horrorfilm „Ich seh Ich seh“ von Veronika Franz und Severin Fiala nominiert worden. Unter den Einsendungen aller Länder wählt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bis Ende des Jahres vorerst neun Beiträge aus, die an den Start gehen. Die fünf endgültigen Kandidaten werden dann am 14. Jänner verkündet. Die 88. Oscar-Verleihung findet am 28. Februar statt.