Flüchtlinge - Treffen von Rechtsparteien am Samstag in Tarvis

Rom (APA) - Die Rechtsparteien FPÖ und die italienische Lega Nord sowie die konservative slowenische Oppositionspartei SDS planen am kommend...

Rom (APA) - Die Rechtsparteien FPÖ und die italienische Lega Nord sowie die konservative slowenische Oppositionspartei SDS planen am kommenden Samstag ein Treffen in Tarvis, um über die Flüchtlingskrise zu diskutieren. Dabei wollen sie nach eigenen Angaben ihre Forderung nach dem Schutz der Grenzen gegen die „Flüchtlingsinvasion“ bekräftigen.

Am Treffen in Tarvis ist die FPÖ von Kärntner Landesparteisekretär Ewald Mödritscher, vom Mandatar Wendelin Mölzer und vom Kärntner Landesrat Christian Ragger vertreten, berichtete die Tageszeitung „Il Messaggero Veneto“. Sie werden Lega Nord-Chef Matteo Salvini, Sloweniens Ex-Präsident Janez Jansa und den slowenischen Abgeordneten Daniel Krivez treffen.

„Wir wollen eine Alternative zur verrückten europäischen Flüchtlingspolitik bieten“, betonte der Fraktionschef der ausländerfeindlichen Lega Nord in der italienischen Abgeordnetenkammer, Massimiliano Fedriga. Der friaulische Parlamentarier befürchtet, dass die Flüchtlingswelle am Balkan auch Friaul erreichen könnte.

„Wir sind der Ansicht, dass ein Militäreinsatz gegen den „Islamischen Staat“ in Ländern wie Syrien, Irak und Libyen notwendig ist, von denen die Menschen flüchten. Es ist verantwortungslos, Völker und Länder in den Händen dieser Mörder zu lassen“, sagte Fedriga.

Die Lega Nord forderte, dass die EU ihre Grenzen schütze. „Man muss begreifen, wer Recht zur Einreise nach Europa hat und wer nicht. Jeder weiß, dass es tausende und tausende gefälschte syrische Pässe gibt“, so Fedriga. Er warnte vor den Auswirkungen des ungeregelten Migrationsstroms auf sozialer Ebene in Europa.