Kritik an VP-Frauenpolitik, Angerer bleibt
Dass im Landesdienst nur 17 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt sind, sorgt für Debatten. „Wir fordern eine verbindliche Gesch...
Dass im Landesdienst nur 17 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt sind, sorgt für Debatten. „Wir fordern eine verbindliche Geschlechterquote von 40 Prozent. Auch und gerade in Führungspositionen“, betont SP-Frauenvorsitzende Selma Yildirim. Wie heuer bei der Besetzung der Abteilungsleitung der Öffentlichkeitsarbeit im Land vorgegangen worden sei, spreche Bände, kritisiert SP-LA Gabi Schiessling. „Die stellvertretende Abteilungsleiterin wurde zugunsten eines ÖVP-Parteiangestellten und Landeshauptmann-Günstlings übergangen.“ Die SPÖ-Politikerinnen fordern öffentliche Ausschreibungen, verpflichtende Hearings und gereihte Dreiervorschläge.
Der grüne Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig nimmt die ÖVP in die Pflicht. „Es benötigt einen Kulturwandel in der ÖVP, mehr Frauen in leitende Positionen zu bestellen. Ein klarer politischer Wille auf allen politischen Ebenen ist gefragt.“
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes (VVT) Jörg Angerer beendete gestern Abend alle Spekulationen über seine Zukunft. Bei einer Veranstaltung zu 20 Jahre VVT erklärte Angerer, er werde weiter mit vollem Engagement im Verkehrsverbund arbeiten. Zuletzt gab es intensive Gerüchte über seinen Abgang. (aheu, pn)