Roter Zunder in der Kofel-Debatte
Innsbruck, Igls – Noch bevor sich heute die junge „Bürgerinitiative Igls“ zur Rettung der Patscherkofelbahn-Talstation samt Bahnanbindung de...
Innsbruck, Igls –Noch bevor sich heute die junge „Bürgerinitiative Igls“ zur Rettung der Patscherkofelbahn-Talstation samt Bahnanbindung des Dorfkerns an die Römerstraße in einer Pressekonferenz zu Wort melden will, erneuerte gestern die Innsbrucker SPÖ ihre Forderung nach leistbarem Wohnbau rund um die alte Talstation. Wie mehrfach berichtet, prüft derzeit ein eigener Beirat, in welcher Form Igls an die neue Talstation der bereits ausgeschriebenen Umlaufseilbahn von der Römerstraße aus auf den Patscherkofel angebunden werden könnte. Die SPÖ will aber, dass im derzeit in Arbeit befindlichen Raumordnungskonzept die Entwicklung dieser Gründe um die denkmalgeschützte Station „für den Wohnbau vertieft geprüft wird“, so Gemeinderätin Marie-Luise Pokorny-Reitter.
Die angedachte Nachverdichtung im Zentrum des Olympischen Dorfes, die TT berichtete, will die SPÖ indes auch für andere Innsbrucker Stadtteile geprüft wissen. Speziell die „Asphaltwüste“ am DDr.-Alois-Lugger-Platz, so Pokorny-Reitter, sei geradezu prädestiniert für eine Verbauung. SP-Landtagsabgeordneter Thomas Pupp gibt aber zu Bedenken, dass gerade im O-Dorf ein multifunktionaler Ballspielplatz „unverzichtbar“ sei. Bekanntlich könnte der bestehende Fußballplatz östlich des Stadtteilzentrums ausgelagert bzw. verschoben werden.
FPÖ-Landeschef Markus Abwerzger hält die „fortschreitende Zerstörung von Grün-Anlagen“ für „nicht länger tragbar“. Stattdessen sollte besser das brachliegende Campagnereiterareal mobilisiert werden. (TT, mami)