Flüchtlinge - Cameron: Menschen von gefährlicher Reise in EU abhalten
Brüssel (APA) - Der britische Premier David Cameron hat vor Beginn des EU-Sondergipfels zur Flüchtlingskrise Maßnahmen zur Stabilisierung de...
Brüssel (APA) - Der britische Premier David Cameron hat vor Beginn des EU-Sondergipfels zur Flüchtlingskrise Maßnahmen zur Stabilisierung der Herkunftsländer der Schutzsuchenden gefordert. „Wir müssen die Menschen in den Flüchtlingslagern stoppen, damit sie diese gefährliche und schwierige Reise nach Europa nicht unternehmen“, sagte er am Dienstag in Brüssel.
Bisher habe Großbritannien die höchste Hilfe für Syrien geleistet. Nun müsse das Welternährungsprogramm auch vonseiten anderer EU-Staaten gestärkt werden, forderte Cameron.
Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite kritisierte unterdessen den Beschluss eines europäischen Verteilungsschlüssels für 120.000 Flüchtlinge gegen die Stimmen Ungarns, der Slowakei, Rumäniens und Tschechiens. „Aufgezwungene“ Quoten seien nicht der richtige Weg.
Zudem habe die EU viel Zeit versäumt: „Es fehlt nicht an Einigkeit in der EU, es fehlt an Weisheit. Wieso haben wir die Krise nicht im Frühjahr diskutiert, als sich die Lage verschlechterte“, monierte Grybauskaite. Auch sollte die EU nicht in erster Linie über die Flüchtlingsverteilung reden, sondern über Flüchtlingsrouten, fügte sie hinzu.
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