Irans Rohani will in UNO neue Ära der Zusammenarbeit beginnen
New York/Teheran (APA/dpa) - Der iranische Präsident Hassan Rohani hat seine Reise zur UN-Vollversammlung mit einer Charme-Offensive begonne...
New York/Teheran (APA/dpa) - Der iranische Präsident Hassan Rohani hat seine Reise zur UN-Vollversammlung mit einer Charme-Offensive begonnen. Noch vor dem Abflug nach New York lud er die Weltgemeinschaft zu einer neuen Ära der Zusammenarbeit mit dem Iran ein.
„Nach der Ratifizierung des Atomabkommens wird die Mauer des Misstrauens einstürzen und eine neuen Ära der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit beginnen“, sagte er am Donnerstag. Er verglich das Abkommen mit einem Baum, dessen Früchte „allen Nationen der Welt“ gehören sollten.
In New York steht neben dem Atomabkommen auch der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf Rohanis Agenda. Nach seinen Angaben kann keiner den IS besser bekämpfen als der Iran.
„Einst wurde der Iran als eine terroristische Gefahr angesehen, nun aber als wichtiger Teil des Kampfes gegen den Terrorismus“, sagte Rohani. Für den iranischen Präsidenten ist der IS auch die Ursache für das derzeitige Flüchtlingsdrama in Europa. Ohne eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen den IS würden immer mehr Menschen aus den betroffenen Ländern ins Ausland fliehen, so Rohani.
~ WEB http://www.un.org/en/ga/ ~ APA324 2015-09-24/12:43