Tennis: Österreich 2 - Koubek: „Los, wo man hinfährt, um zu gewinnen“
Wien (APA) - Stefan Koubek sieht sein Team in der Favoritenrolle, nur das Auswärts-Los sei für ihn ein Wermutstropfen. „Klar hätte ich liebe...
Wien (APA) - Stefan Koubek sieht sein Team in der Favoritenrolle, nur das Auswärts-Los sei für ihn ein Wermutstropfen. „Klar hätte ich lieber in Österreich gespielt“, sagt der Kärntner. Er sieht eine ähnliche Ausgangsposition wie zuletzt in der ersten Runde gegen Schweden. „Auch dort gab es nur einen starken Spieler, und wir haben uns dank einer kämpferisch extrem starken Leistung durchgesetzt.“
Portugal sei definitiv ein Los, wo man hinfahre, um zu gewinnen und die Chance zu bekommen, im Sommer im Play-off zu spielen. Koubek will beim Erste Bank Open in der zweiten Oktober-Hälfte in der Wiener Stadthalle mit Dominic Thiem, Andreas Haider-Maurer und Jürgen Melzer das Gespräch suchen, um sein Team schon frühzeitig zusammenstellen zu können. Er hoffe natürlich auf das bestmögliche Team.
ÖTV-Präsident Robert Groß bezeichnete Portugal sogar als Glückslos. „Es wären schwierigere Gegner möglich gewesen. Obwohl wir Portugal nicht unterschätzen, erwarte ich, dass wir in die zweite Runde kommen und im Play-off antreten. Großes Ziel ist der Aufstieg in die Weltgruppe in den nächsten Jahren.“ Der Verbandschef nimmt an, dass so wie zuletzt gegen die Niederlande die stärkste ÖTV-Mannschaft nominiert werden kann.
Hat Joao Sousa gegen Thiem eine 0:3-Bilanz, hat er gegen Jürgen Melzer ein Head-to-Head von 3:1. Der Portugiese besiegte Österreichs Rekord-Davis-Cup-Spieler u.a. auf dem Weg zu seinem bisher einzigen Turniersieg im Halbfinale von Kuala Lumpur 2013. Gegen Haider-Maurer hat Sousa noch nie auf der Tour gespielt.