Uni-Budget: Ministerium verweist auf Verhandlungen
Wien (APA) - Das Wissenschaftsministerium verweist bei der Budgetsituation der Medizin-Universität Wien auf die „konstruktiven Verhandlungen...
Wien (APA) - Das Wissenschaftsministerium verweist bei der Budgetsituation der Medizin-Universität Wien auf die „konstruktiven Verhandlungen“ mit allen Unis über die Mittel für 2016 bis 2018. Dafür stünden insgesamt 9,7 Mrd. Euro und damit so viel wie nie zuvor zur Verfügung - allerdings überstiegen die Wünsche aller Unis kumuliert das Budget um 1,1 Mrd. Euro, hieß es auf APA-Anfrage.
Bei den Medizin-Unis müsse man außerdem die bereits fixierten Aufwendungen für das neue Ärztearbeitszeitgesetz berücksichtigen. Beim klinischen Mehraufwand (KMA) spreche man derzeit mit allen beteiligten Partnern - neben Medizin-Uni, AKH und Stadt Wien auch dem Finanzministerium. Ziel sei es, „die bisherige komplexe Finanzstruktur zu entflechten und bestmöglich auf neue Beine zu stellen“. Das sei ein „zeitintensiver Prozess“. Dabei werde auch großes Augenmerk auf eine bessere Organisation gemeinsamer Baumaßnahmen am AKH gelegt. Unter anderem werde „eine Neustrukturierung der dafür erforderlichen Finanzierungsströme angestrebt“.
Beim nötigen Neubau des Gebäudes für den vorklinischen Bereich sehe man „grundsätzlich die notwendige Weiterentwicklung des Campusgeländes, um auch weiterhin ein qualitativ hochwertiges Ausbildungsangebot sicherstellen zu können“. Allerdings habe das Ressort erst Anfang September konkrete Vorschläge für das Bauprojekt in der Mariannengasse von der Universität übermittelt bekommen. „Die eingehende Prüfung derart wichtiger Entscheidungsprozesse nimmt entsprechende Zeit in Anspruch.“
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