Bundesliga

Salzburger Leitgeb und Yabo fallen nach Knie-Operationen lange aus

Glück im Unglück für Rapid-Spieler Schaub.
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Nach dem Cup-Sieg gegen Amstetten hat auch Rekordmeister Rapid Wien zwei verletzte Spieler zu beklagen.

Wien/Salzburg – Fußball-Meister Red Bull Salzburg kann in diesem Jahr nicht mehr auf Christoph Leitgeb und Reinhold Yabo zurückgreifen. Leitgeb unterzog sich in Augsburg einer Korrektur seines Meniskuseinrisses und muss ebenso monatelang pausieren wie Yabo, der in Köln wegen einer Knorpelabsplitterung im Knie operiert wurde.

Außerdem fallen für das Heimspiel am Samstag gegen Mattersburg auch Valentino Lazaro (doppelter Bänderriss im Knöchel), Martin Hinteregger (Knieprobleme) und Yasin Pehlivan (Oberschenkelverletzung) aus. Dafür stehen Omer Damari und Yordy Reyna wieder im Kader.

Schaub-Verletzung nicht so dramatisch

Der hart erkämpfte Aufstieg ins Achtelfinale des österreichischen Fußball-Cups ist für Rapid zum Pyrrhussieg geworden. Zwar setzte sich der Bundesliga-Tabellenführer am Mittwoch beim Ostligisten Amstetten im Elfmeterschießen durch, der Erfolg wurde aber teuer bezahlt: Louis Schaub und Stefan Nutz mussten vom Platz getragen werden und drohen langfristig auszufallen.

Schaub ist zumindest eine gravierende Verletzung erspart geblieben. Wie Rapid am Donnerstag bekanntgab, erlitt der U21-Teamspieler eine schwere Prellung sowie eine Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk. „Die Dauer des Ausfalls lässt sich heute nicht seriös prognostizieren und hängt vom weiteren Heilungsverlauf ab“, wurde Clubarzt Thomas Balzer in einer Aussendung zitiert.

Kein Bänderriss bei Nutz

Stefan Nutz erlitt keinerlei Bänderrisse, sondern eine Verrenkung des Knies und eine Innenseitenbandzerrung, teilte Rapid am Donnerstagabend mit. Die genaue Dauer seines Ausfalls hängt wie bei Louis Schaub vom weiteren Heilungsverlauf ab. (APA)