Flüchtlinge - Frächter wollen länger fahren, vida sagt Nein

Wien (APA) - Die Verkehrsbehinderungen durch die Flüchtlingsströme sorgen seit Tagen für schlechte Stimmung zwischen Frächtern und Gewerksch...

Wien (APA) - Die Verkehrsbehinderungen durch die Flüchtlingsströme sorgen seit Tagen für schlechte Stimmung zwischen Frächtern und Gewerkschaften. Die Transporteure fordern Erleichterungen bei den Lenk- und Ruhezeiten, die Arbeitnehmervertreter fürchten eine dauerhafte Aufweichung der Schutzzeiten durch die Hintertür. Für Fahrten aus humanitären Gründen gebe es ohnehin bereits klare Ausnahmeregelungen.

„Die Forderung nach einer generellen Nichteinhaltung von gesetzlich vorgeschriebenen Pausen und Ruhezeiten für LKW-LenkerInnen ist unverantwortlich und würde eklatante Sicherheitsrisiken für alle VerkehrsteilnehmerInnen mit sich bringen“, so Karl Delfs, Bundessekretär des Fachbereichs Straße in der Gewerkschaft vida. Der Vorschlag der Wirtschaftskammer, Stehzeiten an den Grenzen als freie Zeiten anzusehen sei absurd.

Die Frächter wiederum argumentieren, dass die Ruhezeiten durch die oft unkoordiniert auftretenden Staus schwer einzuhalten seien.

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