Liftstützen auf Hebalm umgeschnitten: Skibetrieb-Rettung gescheitert

Pack (APA) - Nach einem monatelangen Hin und Her ist nun das Aus für das Skigebiet Hebalm im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet endgültig:...

Pack (APA) - Nach einem monatelangen Hin und Her ist nun das Aus für das Skigebiet Hebalm im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet endgültig: Die Stützen bei den Schleppliften wurden umgeschnitten. Im April hatte der Malteser Orden den Rückzug als Betreiber verkündet. Eine Investorengruppe wollte die Anlagen kaufen und damit weiterhin Wintersport auf der Hebalm ermöglichen. Der Verkauf war aber gescheitert.

Die Investorengruppe rund um Daniel Andreas Dittrich hatte erst Ende Mai verkündet, dass man sich mit dem Malteser Orden geeinigt habe und die Schleppliftanlagen übernommen werden. Doch schon wenige Wochen später war alles anders. Von nicht überwiesenen Geldern und zu früh verkauften Teilen der Anlage war die Rede. Nun dürfte die Rettung des Skigebiets Hebalm endgültig gescheitert sein.

Dittrich zeigte sich am Donnerstag verärgert, denn die Anlagen wurden nicht einmal demontiert, sondern umgeschnitten. Damit seien sie nicht mehr als Alteisen: „Wir haben mit 120.000 Euro sicher mehr geboten, als das Eisen wert ist. Damit belegt der Malteser Orden, dass Geld wohl nie das Thema gewesen sein kann.“ Laut Dittrich wurden seit Mittwoch alle fünf Schlepplift-Anlagen entfernt. Der Sessellift - er war nicht Teil der Vereinbarung - sei schon länger demontiert.