Warschauer Börse schließt im roten Bereich

Warschau (APA) - Die Warschauer Börse hat die Sitzung am Donnerstag im roten Bereich beendet. Der WIG-30 gab 1,01 Prozent auf 2.298,65 Einhe...

Warschau (APA) - Die Warschauer Börse hat die Sitzung am Donnerstag im roten Bereich beendet. Der WIG-30 gab 1,01 Prozent auf 2.298,65 Einheiten ab. Der breiter gefasste WIG ermäßigte sich um klare 0,92 Prozent auf 49.701,31 Punkte.

Damit schloss sich die Börse in Polen dem schwachen europäischen Trend an. Für Unsicherheit sorgte heute einmal mehr der Abgas-Skandal rund um den deutschen Autobauer Volkswagen (VW). Ein überraschend stark ausgefallener ifo-Geschäftsklimaindex konnte dagegen nicht nachhaltig unterstützen.

In den Fokus rückten heute Rohstoffunternehmen. Wie die Nachrichtenagentur PNB berichtete, könnte die polnische Regierung nach Aussagen des Finanzministers Andrzej Czerwinski Kohleunternehmen den Status der „strategischen Unternehmen“ zusprechen. Firmen mit diesem Status haben besondere Bedeutung für die Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität des Landes und können nicht privatisiert werden.

Derzeit stehen 22 Unternehmen auf der Liste der „strategischen Unternehmen“. Unter den an der Warschauer Börse gelisteten Kohleminenwerten stehen bereits KHGM metals auf der Liste. Die KGHM-Aktien schlossen um 1,71 Prozent fester. Die Papiere von JSW zogen ebenfalls um 1,65 Prozent an.

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