Olympia: Menschenrechtsorganisationen-Kritik an IOC für 2024-Vertrag
London (APA/dpa) - Menschenrechtsorganisationen haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) für den Gastgebervertrag der Sommerspiele ...
London (APA/dpa) - Menschenrechtsorganisationen haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) für den Gastgebervertrag der Sommerspiele 2024 kritisiert. Das IOC habe es verpasst, genaue Anforderungen bezüglich der Menschenrechte im Kontrakt zu verankern. Das IOC reagierte überrascht auf die Kritik und betonte, dass es explizite Verweise auf Rechte von Homosexuellen und Arbeitnehmern sowie Pressefreiheit gebe.
In einer gemeinsamen Erklärung von Amnesty International, Transparency International Deutschland und des Internationalen Gewerkschaftsbundes heißt es, dass die Passagen im Gastgebervertrag nicht weit genug gehen. In der vergangenen Woche wurde das Schriftstück öffentlich gemacht, nachdem die Bewerbungsfrist abgelaufen war. Hamburg, Paris, Rom, Los Angeles und Budapest kandidieren für die Austragung der weltgrößten Sportveranstaltung in neun Jahren.
~ WEB http://www.amnesty.org/ ~ APA612 2015-09-24/18:59