Ungarn: Keine „ständige Grenzschutz-Infrastruktur“ zu Slowenien
Budapest (APA) - An der ungarisch-slowenischen Grenze wird laut dem ungarischem Außenminister, Peter Szijjarto, keine „ständige Grenzschutz-...
Budapest (APA) - An der ungarisch-slowenischen Grenze wird laut dem ungarischem Außenminister, Peter Szijjarto, keine „ständige Grenzschutz-Infrastruktur“ gebaut. Wie die Ungarischen Nachrichtenagentur MTI am Donnerstagabend zitierte, hätte Szijjarto seinen slowenischen Amtskollegen Karl Erjavec darüber informiert.
Laut Szijjarto haben die Innenminister beider Nachbarländer im Vorfeld Konsultationen über notwendig werdende Schritte geführt, wenn Kroatien weiter Migranten in Richtung Slowenien transportieren sollte.
Unter diesem Zeichen würden an der ungarisch-slowenischen Grenze Vorbereitungsarbeiten durchgeführt. Wenn die Entwicklung den Bau eines vorrübergehenden physischen Grenzschutzes begründe, dann könne mit der Errichtung der Grenzsperre ausschließlich nach einer vorangehenden Abstimmung mit der slowenischen Seite begonnen werden, hieß es in der Aussendung des Außenministeriums.