Papst drückte Muslimen nach Hadsch-Unglück sein Mitgefühl aus
New York/Vatikanstadt (APA/AFP) - Nach der folgenschweren Massenpanik während der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien hat Papst...
New York/Vatikanstadt (APA/AFP) - Nach der folgenschweren Massenpanik während der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien hat Papst Franziskus den Muslimen in aller Welt sein Mitgefühl ausgedrückt. „Ich möchte die Nähe der Kirche ausdrücken angesichts der Tragödie“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstagabend (Ortszeit) während einer Andacht in der New Yorker St. Patrick-Kathedrale.
In diesem Moment schließe er sich den vielen „Gebeten an unseren allmächtigen und barmherzigen Gott“ an, hieß es weiter.
Bei dem Massengedränge während der symbolischen Teufelssteinigung in Mina in der Nähe von Mekka waren am Donnerstag nach Behördenangaben mindestens 717 Menschen ums Leben gekommen und 863 weitere verletzt worden. Auslöser des Unglücks war den Behörden zufolge, dass sich zwei Pilgergruppen am Morgen auf dem Weg vom und zum Steinigungsort in die Quere kamen. Der Hadsch ist das weltweit größte muslimische Pilgerereignis.