Gesellschaft

Zwei weitere Quartiere werden von Asylwerbern bezogen

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Außerfern – Der Strom an Flüchtlingen wird aller Erwartung nach nicht abflauen: im Gegenteil. In neun Außerferner Gemeinden gibt es bereits ...

Außerfern –Der Strom an Flüchtlingen wird aller Erwartung nach nicht abflauen: im Gegenteil. In neun Außerferner Gemeinden gibt es bereits Unterkünfte für Asylwerber. In Biberwier, Ehrwald, Reutte, Breitenwang, Wängle, Vils, Elmen, Elbigenalp und Gramais fanden 172 Asylwerber verschiedenster Nationalitäten Unterschlupf. Georg Mackner, der die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) nach außen vertritt, bestätigt gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass im November zwei weitere Quartiere in Grän bezogen werden. 21 Asylwerber werden dort in Summe einziehen.

Dass vielerorts der Wunsch nach der Unterbringung von Familien mit Kindern geäußert wird, weiß Mackner nur zu gut. „Das geht nicht immer. Wir nehmen bei der Belegung aber schon Rücksicht auf die Strukturen der Gemeinden“, meint Mackner und fügt hinzu: „Und dann spielt auch noch die kulturelle und religiöse Komponente eine wichtige Rolle. Wir versuchen, eine gute Passung zu finden und distanzieren uns daher ganz klar von einer Quote.“ Bislang sei die Belegung der Flüchtlingsunterkünfte auch relativ konfliktfrei verlaufen. Mackner will deshalb auch weiterhin auf Transparenz setzen: „Es ist ein intensiver Prozess, bis sich beide Seiten aneinander gewöhnt haben. Aber wenn die Strukturen passen, gibt’s später auch keine Reibereien.“ (fasi)

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