Startschuss für neue Schule
Kufstein – Während andernorts katholische Schulen zusperren müssen, wurde am Freitag in Kufstein eine eröffnet. Im Jahr 2008 war die Idee de...
Kufstein –Während andernorts katholische Schulen zusperren müssen, wurde am Freitag in Kufstein eine eröffnet. Im Jahr 2008 war die Idee der Internationalen Schule Kufstein (ISK) geboren worden, und wie Bürgermeister Martin Krumschnabl bei der Eröffnung betonte, schien es anfangs unüberwindbare Hindernisse zu geben, was ihn an die Gründung der Fachhochschule erinnerte. „Natürlich braucht es zuerst große Investitionen von öffentlicher Hand. Doch sobald es steht, verändert sich die ganze Stadt. Junge Menschen prägen das Stadtbild von Kufstein“, sagte Krumschnabl. In Vertretung des Landeshauptmanns meinte LA Bettina Ellinger, dass diese internationale Schule nicht nur eine Erweiterung des Bildungsstandorts Tirol sei, sondern diesen auch bereichern werde.
Direktor der ISK ist Herbert Madl, für die Geschäftsführung ist Walter Weiskopf zuständig. Die Schule wird als Oberstufenrealgymnasium geführt und schließt mit der Zentralmatura ab.
Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, der die Schulräume im Fachhochschulbau segnete, meinte, dass die Chance für die breite Masse, in einem anderen Land studieren zu können, nie so groß war wie heute. Die Erzdiözese habe daher beschlossen, jährlich ein Stipendium für Kufstein zu vergeben. (be)