Fast jeder Zweite Österreicher sorgt privat für Pension vor
Wien (APA) - Finanzielle Vorsorge beschäftigt die meisten Österreicher. Der überwiegende Teil (71 Prozent) geht davon aus, dass die staatlic...
Wien (APA) - Finanzielle Vorsorge beschäftigt die meisten Österreicher. Der überwiegende Teil (71 Prozent) geht davon aus, dass die staatliche Pension künftig nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstil aufrechtzuerhalten. Deshalb sorgt fast die Hälfte (46 Prozent) privat für die Pension vor, wie aus einer Spectra-Umfrage im Auftrag der Raiffeisen Zentralbank (RZB) hervorgeht.
Für 91 Prozent der Befragten ist finanzielle Vorsorge den Angaben zufolge ein persönlich wichtiges bis sehr wichtiges Thema. Die meistgenutzten Produkte sind das Sparbuch (58 Prozent), Bausparen (56 Prozent), eine Lebensversicherung (52 Prozent) und Fondssparen (22 Prozent). Die Jüngeren (18- bis 29-Jährigen) bevorzugen Sparbuch und Bausparen, die über 30-Jährigen entscheiden sich meistens für eine Lebensversicherung.
Für die Zukunft will sich knapp ein Drittel der Befragten für einen Bausparvertrag (32 Prozent) oder Immobilien (30 Prozent) entscheiden. 29 Prozent könnten sich eine Lebensversicherung vorstellen, 27 Prozent eher ein Sparbuch. Als Vorsorgeoption nicht sonderlich im Blickpunkt stehen Fondssparen (13 Prozent) und Aktien (10 Prozent).
Im Schnitt wären die Österreicher bereit, knapp 100 Euro monatlich in die Altersvorsorge zu investieren. Idealerweise sollte man bereits mit 21 Jahren mit der privaten Vorsorge beginnen, meinen die Befragten. „Frühzeitig mit der persönlichen Vorsorge zu starten, ist durchaus sinnvoll“, so RZB-Vorstand Michael Höllerer.