Tirol

Baustart für Kemater Blaulichtzentrum

Waren beim Spatenstich mit dabei: Kematens BM Rudolf Häusler, Feuerwehrkommandant Bernhard Bucher, Postenkommandant Hubert Jochum und Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Günther Ennemoser (v. l.).

Kematen – Der gestrige Tag ist ein besonderer gewesen. Beim Spatenstich des Blaulichtzentrums in Kematen sprach der Bürgermeister von einem ...

Kematen –Der gestrige Tag ist ein besonderer gewesen. Beim Spatenstich des Blaulichtzentrums in Kematen sprach der Bürgermeister von einem „Freuden-Tag“ für Feuerwehr, Polizei, Rettung und Gemeinde. Die ebenfalls anwesende Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bezeichnete ihren „Tirol-Tag“ gar als „Wohlfühl-Tag“.

Auf knapp 7000 Quadratmetern wird beim Kreisverkehr ins Sellraintal eine moderne Einsatzzentrale für Polizei, Rettung und Feuerwehr eingerichtet. Den Einsatzorganisationen sollen Büro- und Schulungsräume sowie ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 6,6 Millionen Euro.

Bürgermeister Rudolf Häusler taufte in seiner Ansprache den Neubau gleich in „Sicherheitszentrum“ um, Landespolizeidirektor Helmut Tomac, dessen erste Dienststelle in Kematen war, bezeichnet den Standort als „neuralgischen Punkt“. Und erinnerte den Bürgermeister daran, dass das Sicherheitszentrum eigentlich in Innsbruck entstehen soll.

Für Gemeindevorstand Elmar Michael (Gemeinsam für Kematen) war der gestrige Freitag wohl ein Tag zum Ärgern. Schließlich betonte er gegenüber der TT, dass „alle Fraktionen die Entscheidung für das Blaulichtzentrum mit großer Überzeugung mittragen. Es zeugt von der Klasse des Bürgermeisters, dass er niemanden von der Opposition zum Spatenstich eingeladen hat.“ (dd)