Wetter

Totale Mondfinsternis: Früh aufstehen lohnt sich auch für Tiroler

Symbolbild.
© Albert Sudy

Das seltene Naturschauspiel lässt sich am Montag auch mit freiem Auge beobachten. Die Wettervorhersagen sind in Österreich zum Großteil gut.

Innsbruck – In der Nacht von Sonntag auf Montag kommt uns der Mond auf seiner Bahn um die Erde so nah wie nur einmal im Jahr – das ist der sogenannte „Supervollmond“- Zeitgleich findet nach sieben Jahren in Österreich wieder eine totale Mondfinsternis statt. Ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. „Am Montag um 3.07 Uhr tritt der Mond in den Erdschatten, um 6.27 Uhr – kurz vor Sonnenaufgang – geht das Ereignis zu Ende“, erklärt Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Die völlige Beschattung des Mondes ist von 4.11 Uhr bis 5.23 Uhr zu beobachten.“

Zur Zeit der Totalität werde der Mond aber nicht völlig verfinstert sein. „Es ist ein rötlicher bis bräunlicher Anblick zu erwarten, da den Mond noch Streulicht von der Erde erreicht. Wie das genau aussieht, lässt sich nicht vorhersagen“, erklärt Sudy. Das hänge auch vom aktuellen Zustand der Erdatmosphäre ab, zum Beispiel ob gerade viel oder wenig Vulkanstaub vorhanden sei.

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Für die freie Sicht benötigt man aber natürlich auch einen klaren Himmel. Die Beobachtungschancen stünden laut ZAMG im Großteil Österreichs am Montag gut. Vor allem im Bergland sei eine ungestörte Sicht möglich. Es gäbe lediglich ein paar vorbeiziehende Schleierwolken. In einigen Tälern und generell im Flachland sind allerdings Nebel- und Hochnebelfelder möglich. Allgemein gilt jedoch: Begibt man sich zur Beobachtung ins Freie, sollte man sich warm einpacken. Die Temperaturen liegen in den frühen Morgenstunden häufig im einstelligen Bereich, wie der Wetterdienst UBIMET zu Bedenken gibt. (tt.com)