Auftragsflaute am Bau in Deutschland hält an
Wiesbaden (APA/dpa) - Die Auftragsflaute im deutschen Baugewerbe hat sich im Juli fortgesetzt. Der reale Ordereingang sank gegenüber dem Vor...
Wiesbaden (APA/dpa) - Die Auftragsflaute im deutschen Baugewerbe hat sich im Juli fortgesetzt. Der reale Ordereingang sank gegenüber dem Vormonat saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Vorjahresvergleich ging der bereinigte Auftragseingang im Juli um 4,4 Prozent zurück.
Damit gingen in den ersten sieben Monaten des Jahres 0,1 Prozent weniger Bestellungen bei den Baufirmen ein als im Vorjahr. Auch der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten lag von Jänner bis einschließlich Juli leicht (-0,1 Prozent) unter dem Niveau des Vorjahres.
Allerdings hat die Bautätigkeit dank hoher Auftragsbestände im Juli zugelegt, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin mitteilte. Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten demnach für Ende Juni einen Bestand von 31 Mrd. Euro - ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Daher sieht der Hauptverband die Umsatzentwicklung für die kommenden Monate gesichert und hält an seiner Umsatzprognose für das laufende Jahr von plus 2 Prozent fest. Die stärkste Stütze der Baukonjunktur sei derzeit der Wohnungsbau.