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„Ralissa“ war mit 11.800 € teuerstes Stutfohlen in Ebbs

© Michael Mader

Zufrieden zeigte sich Lukas Scheiber, Obmann des Tiroler Haflingerpferdezuchtverbands, mit der Stutfohlenauktion am Fohlenhof in Ebbs.

Von Michael Mader

Ebbs –Insgesamt 126 Stutfohlen des Tiroler Haflingerpferdezuchtverbands standen am Sonntag am Fohlenhof in Ebbs zur Versteigerung – und erzielten durchwegs gute Preise. Das teuerste Fohlen stammt in diesem Jahr von der Familie Neuner aus Schwendau. „Ralissa“, eine Tochter der Stute „Reliena“ und des Hengsts „Nostalgie“, kam für 11.800 Euro unter den Hammer. Ersteigert wurde es von Erich Scheiber, dem Ehrenmitglied des Tiroler Haflingerpferdezuchtverbands. Sein Sohn Lukas, Obmann des Tiroler Pferdezuchtverbands, freute sich: „Wir hatten einen sehr großen Besucheransturm. Das verwundert umso mehr, als wir mit der Haflinger Weltausstellung ja schon eine Großveranstaltung hatten.“ Der erzielte Durchschnittspreis von 2000 Euro sei durchaus beachtlich. Viele Züchter hätten ihre Top-Fohlen nämlich gar nicht zur Versteigerung gebracht, weil sie selbst in ihre Zucht investieren wollen.

Zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich auch der Ebbser Bürgermeister Sepp Ritzer: „Heute konnten die Züchter ihre Ernte einfahren.“ Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger gratulierte den Züchtern: „Es ist unglaublich, mit welche­r Liebe, welchem Einsatz und Engagement sie ihre Arbeit erledigen.“

Bestätigen kann das auch Züchter Oswald Hochfilzer aus Söll: „Auf diesen Tag züchtet jeder hin, da sollte das Fohlen passen.“ Um 7.30 war er schon am Fohlenhof und hat bereits das eine oder andere Fohlen inspiziert. Hochfilzer vulgo Huberbauer besitzt insgesamt zehn Stuten, drei Hengstfohlen und drei Stutfohlen. Am Hof gibt es aber auch Kühe. „Ich werde aber schön langsam auf Pferde umstellen“, verrät er der TT.

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